Spielwelt

Die Welt von Deponia ist aufgebaut wie eine Torte: Ganz oben befindet sich eine augenschmeichelnde, zuckersüße Schicht Sahne, darunter die zähe Trägermasse und wenn man am Grund angelangt ist, fragt man sich, ob man nicht doch hätte nur einen Kaffee bestellen sollen.

Die obere Schicht – DAS ELYSIUM

Die Oberschicht wohnt in der weißen Stadt Elysium, die hoch über Deponia am Himmel schwebt. Über Elysium ist wenig bekannt, aber es wird angenommen, dass die Elysianer nicht arbeiten müssen und ein vollkommen perfektes, sorgenfreies Leben führen. Zumindest mit deren Müll sind die Deponianer bestens vertraut, denn seit Generationen entsorgen die oberen Schichten ihren Abfall, indem sie ihn einfach auf die Planetenoberfläche kippen.

Die mittlere Schicht – DAS ORGANON

Die Mittelschicht ist ein Netz aus Bahnstrecken, die auf riesigen Betonpfählen den gesamten Planeten umspannt. Hier wohnen die freudlosen Verwaltungsbeamten des Kontrollrates, der überall nur als das Organon bekannt ist. In grauen Bürogebäuden sorgen sie am Schreibtisch für Recht und Ordnung und senden ihre Klon-Armee aus, um Aufstände der Deponianer im Keim zu ersticken. Die uniformierten Beamten, die auf der Oberfläche von Deponia in riesigen Monorail-Kreuzern patrouillieren, werden von der Bevölkerung Deponias aufgrund ihres brutalen Vorgehens und entmenschlichtem Auftreten gefürchtet.

Die untere Schicht – DEPONIA

Die Oberfläche von Deponia ist eine planetenweite Müllkippe. Die Deponianer haben sich mit dem Leben im Schutt arrangiert und ihre Behausungen aus Schrott direkt in die Müllberge gebaut. Das Resultat ist ein riesiger Abenteuerspielplatz, der von skurrilen Improvisationskünstlern bewohnt wird und hier und da leben sogar ganze Gemeinden in einer verdrehten Müll-Symbiose.

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Kuvaq

kuvaq1Das kleine Dorf Kuvaq wurde direkt in einen ausgehöhlten Müllberg gebaut. Dreh- und Angelpunkt der Kuvaqianischen Wirtschaft ist der Müllabbau. Über einen riesigen Abbauschacht mitten im Ort graben die Bewohner nach Brauchbaren und betreiben damit regen Handel. Sogar ihre Behausungen haben die Kuvaqianer aus dem gefundenen Schrott zusammengezimmert.


kuvaq2Das gesellschaftliche Zentrum Kuvaqs stellt das Rathaus dar – wenn Bürgermeister Lotek denn mal zur Verfügung stände, denn dieser befindet sich in seinem Büro im Dauerschlaf. Weitere Sehenswürdigkeiten von Kuvaq sind das Postamt mit seinem vollautomatisierten Verteilersystem, welches auf trainierte Kätzchen setzt, Tonis Gebrauchtwarenladen, Lonzos Bar und die Notfallstation, deren vielbeschäftigter, einziger Angestellter Gizmo Brandmeister, Polizeimeister und Doktor in einem ist.


Organon-Monorail

organon_monorailIn riesigen Kreuzern patroulliert das Organon auf Beton-Bahnstrecken hoch über der Planetenoberfläche durch die Weiten von Deponia, immer auf der Suche nach Delinquenten, die ihren Status als Müllbürger infrage stellen. Rufus hat den kühnen Plan geafsst, sich an einen dieser Kreuzer zu heften, um sich von ihm zur nächsten Aufstiegsstation in die oberen Sphären transportieren zu lassen.


Die Schrottminen

schrottminenDie Schrottminen liegen gleich vor den Toren von Kuvaq und sind die Lebensader der Gemeinde. In ihnen befindet sich ein uraltes Schienensystem, welches die einzige Verbindung zwischen Kuvaq und den Norden von Deponia darstellt. Über die Jahre wurde das System immer weiter ausgebaut und ist nun ein heillos chaotisches Wirrwarr aus Minentunneln und Viadukten. Nichtsdestotrotz ist es der einzig sichere Weg über die riesigen Müll-Canyons, die das Tal von Kuvaq von der Außenwelt abschotten.


Die Untere Aufstiegsstation

untere-aufstiegsstationEinst einer der größten Transitknoten und bedeutender Handelsposten zu den oberen Sphären, ist die Untere Aufstiegsstation nunmehr eine Ruine, da die Nachfrage nach Produkten von Deponia komplett zum Erliegen gekommen ist. Trotz allem ist die Gegend immer noch ein beliebter Ort für Schmuggler, Schrotthändler und Piraten, die die Meere der Schrottsee auf selbstgebauten Booten unsicher machen.